…Traurednerin aus Leidenschaft, Menschenfreundin, Wortliebhaberin und Gefühlsmensch durch und durch.
Bevor ich meine erste Traurede geschrieben habe, hätte ich nicht gedacht, dass es der Anfang von etwas Großem sein würde. Damals bat mich meine beste Freundin, ihre freie Trauung zu gestalten – „weil du so gut erzählen kannst“. Ich sagte ja und ließ mich zur Traurednerin ausbilden.
Was dann passierte?
Tränen. Lachen. Gänsehaut. Und ein Gefühl, das mich seitdem nicht mehr losgelassen hat:
Mit Worten kann man Herzen berühren.
Seitdem ist viel geschehen:
Ich habe unzählige Liebesgeschichten gehört, in Cafés gesessen, auf Sofas gelacht, an Küchentischen mit Paaren geträumt.
Ich habe Reden gehalten, bei denen mir selbst manchmal die Stimme zitterte – vor Rührung, vor Freude, vor Dankbarkeit.
Denn dieser Beruf ist mehr als ein Job: